Wie digitalisiere ich meinen Arbeit mit Hilfe eines Videokonferenz-Tools – wie Zoom.us?

Lesezeit: 5 Minuten zzgl. Videos und PDF’s

(c) Pixabay

In Zeiten von Corona und Homeoffice stieg auf einmal der Bedarf an Möglichkeiten sich einerseits digital auszutauschen und andererseits seine Seminare zu virtualisieren. Videokonferenzen sind schon Uralt und auch Fernlehrgänge, die früher noch über Briefe und Telefon oder Fernsehen oder Videokassetten abliefen sind nicht neu. Doch nach dem ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger nun Zuhause bleiben sollen nimmt das Thema Live-Online-Training, Web-Based-Traing oder Web-Konferenz sehr schnell Fahrt auf. So schnell, dass es für einige schwierig war, eine solide Grundkenntnis in diesen Medien zu erlangen. Darum hat die Evangelische Erwachsenen- und Familienbildung sich entschlossen 4 kurze Webinare zu entwicklen zum Thema: wie benutzte ich ein Webkonferenz-Werkzeug, wie bereite ich mich auf ein Webinar oder Webkonferenz vor, welche Didaktischen Möglichkeiten gibt es und welche Methoden kann ich einsetzten.

Die Evangelische Erwachsenen- und Familienbildung setzt hierbei auf das amerikanische Unternehmen Zoom.us. Dieses Konferenzwerkzeug steht zu recht im Moment in der Kritik. Man muß einige Tricks anwenden, so dass es nicht getrollt werden kann (also kein Hacker kann sich in ein Meeting einschleusen und kann illegales Bildmaterial in das Meeting posten). Themen wie zum Beispiel, dass die Kameras der Telefone und Computer durch die Software gehackt werden können bedarf ein wenig vertrauen, dass diese Lücken jeweils schnell geschlossen werden. Was jedoch nicht beeinflusst werden kann, ist der Fakt, dass der Server, über den der Dienst angeboten wird, in China sitzt und den amerikanischen Gesetzgebung unterliegt. Das heisst: IP-Adressen können ausgelesen werden und Daten evtl. weitergegeben werden. Warum aber greift die Erwachsenenbildung trotzdem darauf zu: weil wir versuchen den Datenschutz ernst zu nehmen, aber auch darauf achten müssen, dass Teilnehmer leicht, unkompliziert und zuverlässig an den Meetings / Webinaren teilnehmen können. Wir haben viele Systeme getestet und es blieb leider nur Zoom übrig, bei dem wir sagten, dass wir am wenigsten Systemabstürtze, Verbindungsfehler oder unzufrieden Teilnehmer*innen hatten. Zoom ist leicht als Moderator zu erlernen, leicht als Teilnehmer zu bedienen, läuft auf allen Plattformen, läuft stabil und ist sehr kostengünstig. Durch Registrierung der Teilnehmer reduzieren wir Hackerangriffe, durch den Einsatz der Apps versuchen wir die Systeme zu schützten und vertrauen auf regelmässige Sicherheitsupdates. Darum benutzten wir Zoom. Dies wurde auch in einer letzten gemeinsamen Dienstbesprechung so noch einmal bestätigt. Mal sehen, was noch kommen mag.

Im folgenden Live-Online-Training wird nun erklärt, wie man mit Zoom ein Live-Online-Training beginnt. Dieses Live-Online-Training wurde nachträglich vertont.

Das Live-Online-Training zwei wurde nicht aufgezeichnet. Darum gibt es hier lediglich eine PDF, das man sich herunterladen kann.

Im dritten Live-Online-Training gehen wir genauer darauf ein, wie man sich vorbereitet. Hier der Link zum Video:

Und im vierten und letzten Live-Online-Training ging es noch einmal konkret um Didaktik und Methodik bei einem Webinar oder einer Webkonferenz.

Interessant könnten nun noch vielleicht zwei weitere Videos sein, die ich mit einer Kollegin zusammen als Live-Online-Training umgesetzt haben. Das erste Video geht darauf ein, wie man gute Geschichten erzählt:

Das zweite Live-Online-Training, das ich mit Kerstin Sturm durchgeführt habe, geht um das Thema „Zielgruppe“.

In den Live-Online-Training geben wir also kleine Antworten auf die Fragen:

  • Was ist der Unterschied zwischen Webkonferenz (Webmeeting) und einem Webinar (Live-Online-Training – Obacht: DasWort Webinar ist Urheberrechtlich geschützt)
  • Wie führe ich eine Webkonferenz oder ein Live-Online-Training technisch druch
  • Was muß ich beachten, wenn ich meine Präsenzkonferenzen oder Seminare digitalisiere
  • Welche Didaktik und Methodik muß ich verwenden, damit mein digitaler Weg in der Bildung ein Erfolg wird.
  • Welche Möglichkeiten gibt es mit Hilfe von Storytelling die Webinare interessanter zu machen.
  • Wie erreiche ich welche Zielgruppen.

Die Inhalte können natürlich nur einen Überblick geben. Doch vielleicht ergeben sich daraus interessante Fragen, die ich dann gerne persönlich versuchen kann zu beantworten. Entweder mit Hilfe des Kontaktformulars oder über die neue Seite: digitales Lernen.

Spätesten nach Juli 2020 wird das neue Lernmanagement-System der evangelischen Kirche zur Verfügung stehen. Dort wird es auch ein eigenes digitales Klassenzimmer geben, bei dem man Webinare und Konferenzen durchführen kann. Sobald es soweit ist, werde ich hierzu berichten. Doch bis dahin werden wir erst einmal mit Zoom weiterarbeiten, wie gesagt: erst einmal mit allen Vorbehalten.


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